Was gemeinsam verhandelt wird, bringt Geld. Was ohne Grundlage gefordert wird, bringt Streit.
Bauverzögerung durch den Auftraggeber
Niemand bekommt 100 % von dem, was das Programm berechnet. Aber ohne die Berechnung gibt es nichts, worüber Sie sich mit dem Bauherrn einigen könnten.
Der Lieferumfang
Das bekommen Sie, wenn Sie das Programm bei uns kaufen
Das Problem
Bauverzögerung durch den Auftraggeber: Der Anspruch steht. Die Darlegung fällt.
Ein gestörter Bauablauf kostet Geld, das niemand ersetzt, solange es nicht berechnet ist. § 642 BGB gibt dem Auftragnehmer eine Entschädigung, wenn der Besteller in Annahmeverzug gerät. Dem Grunde nach streitet darüber selten jemand. Gestritten wird über die Höhe — und dort scheitern die meisten Forderungen an denselben vier Stellen.
Umsatzbezogene Gemeinkosten
Fast jeder Betrieb ermittelt seine allgemeinen Geschäftskosten als Prozentsatz vom Umsatz. Genau dieser Zuschlag darf über die Bauzeit nicht hochgerechnet werden.
Alles oder nichts
Wer die volle Mehrdauer fordert, fordert auch Kosten mit, die nur bei laufendem Betrieb entstehen und längst in der Urkalkulation stecken. Ein Satz der Gegenseite genügt, um die ganze Rechnung in Zweifel zu ziehen.
Doppelt gezählte Tage
Laufen zwei Behinderungen parallel, werden ihre Arbeitstage gern addiert. Die Gegenseite braucht dann nur einen Kalender, um die Forderung zusammenzustreichen.
Keine Zahl auf dem Tisch
Die Behinderung ist angezeigt, der Ordner ist voll — aber es liegt keine bezifferte, hergeleitete Forderung vor. Ohne Zahl gibt es nichts zu verhandeln.
Der Ansatz
Bauzeitverlängerung zeitabhängig berechnen statt umsatzbezogen
Das ist der Kern des Programms. Aus der Angebotssumme und den kalkulierten Zuschlagssätzen werden die Preisbestandteile zurückgerechnet. Die Gemeinkosten werden nach Kostenarten aufgeschlüsselt, und jede Kostenart bekommt einen Betrag je Arbeitstag. Damit ist die Fortschreibung keine Hochrechnung eines Prozentsatzes mehr, sondern die Verlängerung einer zeitabhängig kalkulierten Größe.
Urkalkulation zurückrechnen
Aus Angebotssumme und Zuschlagssätzen entstehen Einzelkosten, Baustellengemeinkosten, allgemeine Geschäftskosten sowie Wagnis und Gewinn — getrennt nach Lohn, Stoff, Gerät, Sonstigem und Nachunternehmern.
Arbeitstage ermitteln
Soll- und Ist-Bauzeit ohne Wochenende und ohne die Feiertage des jeweiligen Bundeslandes. Überschneidende Behinderungen werden zusammengefasst und nur einmal gezählt.
Auf Kostenarten verteilen
26 Kostenarten für die allgemeinen Geschäftskosten, 26 für die Baustellengemeinkosten. Der Anteil je Kostenart kommt aus Ihrem Betrieb, der Tagessatz wird daraus abgeleitet.
Stillstandskosten von Betriebskosten trennen
Stillstandskosten heißt hier nicht, dass die Baustelle leer steht. Gemeint sind die Kosten, die weiterlaufen, während Ihre Leistung nicht abgerufen wird. Je Kostenart wird festgelegt, welcher Anteil das ist — nur dieser wird gefordert. Der Rest ist in der Urkalkulation gedeckt und bleibt draußen.
Was bewusst nicht gefordert wird
Personalwartezeiten, Maschinenstillstandskosten und Beschleunigungskosten sind nicht Gegenstand dieser Berechnung. Gefordert werden ausschließlich die nicht gedeckten zeitabhängigen Gemeinkosten. Genau darauf stützt sich die Rechtsprechung, nach der es bei unstreitig fehlenden Vorleistungen keiner bauablaufbezogenen Darstellung bedarf (KG, Urteil vom 12.02.2008 – 21 U 155/06; BGH, Beschluss vom 27.11.2008 – VII ZR 78/08).
Der Nachweis
Der Nachweis bei gestörtem Bauablauf
Kein Tabellenausdruck, sondern ein Dokument in der Form, die ein Baurechtler erwartet — 21 Seiten, jede Zahl hergeleitet. Sehen Sie selbst hinein: Der vollständige Nachweis zum Beispiel oben liegt als Leseprobe bereit.
Kopf- und Fußzeile ab Seite 1
Bauvorhaben, Aktenzeichen, Abschnittsnummer, Ersteller, Stand und „Seite X von Y" — auf jedem Blatt.
Gliederung und Inhaltsverzeichnis
Abschnitte mit Unterpunkten und den tatsächlichen Seitenzahlen. In der Besprechung sagen Sie „Abschnitt 5.2, Seite 14" statt zu blättern.
Überträge bei Seitenwechsel
Bricht eine Tabelle um, steht unten „Übertrag" mit der laufenden Summe und oben auf der Folgeseite „Vortrag" mit demselben Betrag.
Rechtsprechung eingearbeitet
Gesetzestext, die einschlägigen Entscheidungen und die ausformulierte Begründung — auch die Prüfung des echten Füllauftrags nach § 642 Abs. 2 BGB.
Alles geht auf
Auf jeder Stufe wird auf die gedruckte Stelle gerundet. Wer mit dem Taschenrechner nachrechnet, kommt auf denselben Cent.
Beide Rechenwege
Zuschläge auf die Einzelkosten zusammengefasst wie in den Formblättern — oder stufenweise mit Zwischensummen nach Opitz. Der gewählte Weg steht auf dem Deckblatt und wird im Nachweis offen gegenübergestellt.
So läuft es
Drei Schritte, keine Installation
Wir gehen gemeinsam durch ein Beispiel. Sie sehen, was Sie eintragen müssen und was hinten herauskommt. Danach wissen Sie, ob das Programm zu Ihren Fällen passt.
Die Zuschlagssätze müssen aus Ihrem Betrieb kommen — das Programm kann sie nicht erfinden. Wo sie herkommen und wie Sie sie begründen, klären wir bei der Einweisung. Das ist der einmalige Aufwand — und er fällt nur einmal an. Sind Ihre Betriebszahlen hinterlegt, brauchen Sie je Bauvorhaben nur noch Termine und Behinderungszeiträume.
Sie bekommen eine HTML-Datei. Doppelklick, fertig. Kein Setup, keine Makros, keine Sicherheitswarnung, kein Konto. Läuft auf Windows, Mac und Linux.
Preise
Zwei Wege — der Unterschied ist nur, wer rechnet
Ein Hinweis aus der Praxis, bevor Sie rechnen, ob sich das lohnt: Unsere Anwender erstellen diese Berechnung nicht für ein Bauvorhaben, sondern für jedes. Nicht jede Forderung geht durch — aber die, die durchgeht, trägt die anderen mit. Deshalb entscheidet nicht der einzelne Fall über die Anschaffung, sondern die Zahl Ihrer gestörten Baustellen im Jahr.
Wir erstellen Ihre Berechnung
Für den einzelnen Fall, ohne dass Sie sich einarbeiten müssen.
Festpreis netto, je Bauvorhaben
- Sie schicken Kalkulationsdaten und Behinderungszeiträume
- Wir erstellen den vollständigen Nachweis
- Erstellt im Sachverständigenbüro, nicht von einem Automaten
Sie erstellen Ihre Nachweise selbst
Für Betriebe, bei denen gestörte Bauabläufe kein Einzelfall sind.
Wir schauen zuerst, ob sich das Programm für Sie rechnet
- Unbegrenzt viele Berechnungen und Nachweise
- Einweisung, auch zum Formblatt EFB 221
- Persönliche Betreuung durch den Entwickler
- Ratenzahlung bis zu 12 Monate möglich
Was Anwender sagen
Echte Stimmen, mit Namen
Da bei vielen Bauvorhaben keine Termintreue mehr besteht, haben wir mit der Software von Herrn Abraham ein Instrument an der Hand, den uns entstandenen Aufwand zu berechnen.
Claus Hausinger Hausinger Innenausbau und Trockenbau GmbH & Co. KGMit den Programmen haben wir in verschiedenen Baumaßnahmen des Hoch- und Tiefbaus unsere Nachforderungen aus Bauzeitverschiebungen nachweisen und durchsetzen können. Der Kaufpreis hat sich gleich mit dem ersten Einsatz amortisiert.
Michael Kuhnert Kutter HTSNach anfänglicher Preisskepsis wurden wir eines Besseren belehrt. Bereits bei der ersten Anwendung in einem Bauvorhaben haben sich die Programme gelohnt.
Matthias Stein B.R.A.S.S.T. Bau GmbHHäufige Fragen
Was Anwender vorher wissen wollen
Nein. Das Formblatt ist nur die Form, in der die Urkalkulation erfasst wird. Wer einen privaten Auftraggeber hat, kennt dieselben Zahlen unter anderem Namen: Zuschlagssätze und Angebotssummen je Kostenart. Mehr wird nicht gebraucht.
Ja. § 6 Abs. 6 VOB/B stellt ausdrücklich klar, dass der Anspruch auf angemessene Entschädigung nach § 642 BGB unberührt bleibt — vorausgesetzt, die Behinderung wurde angezeigt oder war offenkundig. Eine Bauzeitverlängerung nach VOB/B schließt die Forderung also nicht aus.
Das Programm bringt eine praxiserprobte Liste mit 26 Kostenarten je Bereich und Voreinstellungen mit, damit nichts vergessen wird. Die Zuschlagssätze selbst kommen aus Ihrem Betrieb — in der Regel jährlich vom Steuerbüro ermittelt. Sonst ist die Rechnung angreifbar.
Beliebig viele. Überschneiden sich Zeiträume, werden sie zusammengefasst und die Arbeitstage nur einmal gezählt. Das ist wichtiger, als es klingt: Wer parallele Behinderungen addiert, verliert die Forderung an der ersten Nachfrage.
Nein. Das Programm berechnet die zeitabhängigen Gemeinkosten über die Dauer des Annahmeverzugs und legt jede Zahl offen. Für die Verhandlung und für die überwiegende Zahl der Fälle reicht das. Ein Gutachten ist es nicht, und es wird auch nicht als solches bezeichnet.
Nein. Die Datei läuft vollständig in Ihrem Browser, auch ohne Internetverbindung. Es gibt keinen Server, kein Konto und keine Übertragung. Ihren Bearbeitungsstand sichern Sie als Datei auf Ihrem eigenen Rechner.
Den Einmalausdruck erstellen wir zum Festpreis von 599,00 € netto je Bauvorhaben. Den Preis der Vollversion nennen wir in der Vorführung, zusammen mit dem Umfang der Einweisung — er hängt davon ab, wie oft Sie solche Fälle haben. Ratenzahlung bis zu zwölf Monaten ist möglich.
Zehn Minuten, ein Beispiel, Ihre Fragen
Wir gehen gemeinsam durch einen Fall. Sie sehen die Eingabe, den fertigen Nachweis und wissen danach, ob Easyclaim zu Ihrer Arbeit passt.
Aus demselben Büro
Vier weitere Programme für dieselbe Baustelle
Jedes rechnet einen anderen Anspruch — alle nach demselben Grundsatz: jede Zahl hergeleitet, alles nachrechenbar, eine Datei ohne Installation.
Massenclaim
Mehr- und Mindermengenausgleich nach § 2 Abs. 3 VOB/B. Für das, was in den Einheitspreisen steckt und bei geänderten Mengen unbezahlt bleibt.
EFB 221 leichtgemacht
Die Preisermittlungsblätter EFB 221 und 223 des Vergabehandbuchs — ausgefüllt, gerechnet und druckfertig.
Nachtragsmanager
Nachträge für geänderte und zusätzliche Leistungen schreiben, nach den Regeln des Vergabehandbuchs aufgebaut.
Kündigungsabrechnung
Abrechnung gekündigter Bauverträge nach VOB/B — ausgeführte und nicht ausgeführte Leistungen sauber getrennt.


